Stadtgärten im Verbund
Zwei Gärten – eine gemeinsame Weite
Zwei benachbarte Grundstücke folgen einer gemeinsamen räumlichen Idee. Die Grenze zwischen ihnen bleibt offen. So gewinnt der schmale Stadtraum an Weite, ohne die Eigenständigkeit beider Gärten aufzuheben.
In weichen Bögen geführte Cortenstahlbänder verbinden die Grundstücke. Sie nehmen die Höhenunterschiede auf, formen Rasenterrassen auf zwei Ebenen und geben selbst den spitz zulaufenden Enden eine klare räumliche Fassung. Ziergräser und Präriestauden begleiten die gemeinsame Mitte und verbinden beide Gärten durch Bewegung, abgestufte Grüntöne und wechselnde Blüte. Vorgelagerte Pflanzungen mildern die Strenge der bestehenden Hecken; Lärchenholz, Naturstein, Zierkies und Cortenstahl geben beiden Gärten einen gemeinsamen materiellen Rahmen.
Aus zwei Gärten entsteht eine zusammenhängende Landschaft – in ihrer Bewegung verbunden, in ihrem Charakter eigenständig.
München, Bayern – Garten 1 · 300 m² – Garten 2 · 200 m² – Vorgartenbereich · 144 m² – Planung 2019/2020 – Realisation 2020–2021
Das Projekt wurde bei »Gärten des Jahres 2023« als eines der 50 besten Privatgartenprojekte ausgezeichnet und im gleichnamigen Callwey-Jahrbuch veröffentlicht.




















